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Nicht nur wegen Corona

Warum wir alle (wieder) mit Puzzeln anfangen sollten

Puzzeln ist gut für die geistige Gesundheit
Puzzeln ist oft ziemlich anspruchsvoll – und dadurch besonders gut für die geistige Gesundheit! Foto: Getty Images
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FITBOOK Redaktion

3. Mai 2020, 7:42 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Das Social-Distancing-Gebot macht erfinderisch, was die Freizeitgestaltung zu Hause betrifft. So hat das Coronavirus erstaunlich vielen Menschen das gute alte Puzzle ins Gedächtnis gerufen. Auch einige Promis tun es. Das Lege- und Geduldspiel bringt neben Spaß auch förderliche Eigenschaften für die mentale Gesundheit mit. FITBOOK über die Vorzüge eines Zeitvertreib-Klassikers.

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Kontaktbeschränkungen, die Einhaltung eines Mindestabstands zu anderen – die Corona-Krise ist weiterhin mit erheblichen Einschränkungen im Alltag verbunden. Und natürlich ist es weiterhin sinnvoll, möglichst viel zu Hause bleiben. Da kann einem schon mal langweilig werden. Neben Sport, Telefonieren, Lesen und Streamen haben deshalb viele Menschen eine verloren geglaubte Beschäftigungsmöglichkeit wiederentdeckt: das Puzzle!

Puzzeln in fast jedem Alter sinnvoll

Die meisten von uns haben als Kind wohl schon gern gepuzzelt. Die ganz Kleinen üben dadurch ihre Motorik und später wird durch das Lege- und Geduldspiel die Denk- und Konzentrationsfähigkeit geschult. Nicht zuletzt macht ein gelöstes Puzzle stolz – der englische Begriff steht übrigens für „Rätsel“ – und stärkt das junge Selbstbewusstsein.

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Schwierige Puzzles für Erwachsene

Effektives Training fürs Gedächtnis

Wie verschiedene andere geistige Tätigkeiten auch hat Puzzeln einen vorteilhaften Effekt auf das Gedächtnis. Es werden beide Hirnhälften gefordert, wenn man die einzelnen Puzzleteile zusammensucht und sortiert. Das fördert sowohl Kognition als auch kreatives Denken.

Zudem soll die Psyche davon profitieren, da ein Puzzle ein klares Ziel vorgibt, das in einem vernünftigen Zeitrahmen erreicht werden kann – und soll.

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Puzzeln gegen Ängste

Puzzles werden auch in der Psychotherapie eingesetzt, da sie helfen können, von realen Ängsten abzulenken. Das erleichtert den Umgang mit Situationen wie beispielsweise der Corona-Krise. Zur Behandlung von pathologischer Angst bzw. Angststörungen eignet sich Puzzeln weniger.

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Gut für die Partnerschaft

Auch Bayern-Kicker Thomas Müller ist auf den Fußboden gekommen. Zusammen mit seiner Frau Lisa hat er an einem trainingsfreien Tag kürzlich ein 2000-teiliges Puzzle gelöst – und zeigte sich darüber auf Instagram mächtig stolz. Der Hashtag #teamwork lässt vermuten, dass die „Zusammenarbeit“ gut funktioniert hat. Und die strahlenden Gesichter: dass es ziemlich Spaß gemacht hat.

Themen Coronavirus
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