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Studie behauptet

Wer seinen Arzt nicht wechselt, lebt angeblich länger

Arzt untersucht Frau mit nackter, attraktiver Schulter
Eine neue Studie behauptet, dass es sich auszahlt, seinem Arzt die Treue zu halten Foto: Getty Images
Markus Hofmann

11. Juli 2018, 17:33 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten

Eine neue Studie hat sich mit dem Zusammenhang aus Behandlungskontinuität und Sterblichkeit beschäftigt. Mit durchaus überraschenden Ergebnissen.

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Seit Kurzem müssen Sie immer so lange bei Ihrem Hausarzt warten? Außerdem lässt die Anbindung auch einiges zu wünschen übrig? Dann sollten Sie sich trotzdem zweimal überlegen, ob Sie deswegen eine andere Praxis aufsuchen … Eine Untersuchung in neun verschiedenen Ländern in Europa und Asien will nämlich herausgefunden haben, dass es über Leben und Tod mitentscheiden kann, ob Sie ihrem Arzt die Treue halten oder eben nicht. Dabei wurde keinerlei Unterschied zwischen Haus- und Facharzt festgestellt.

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Das hat die Studie untersucht

Wissenschaftler der University of Exeter (England) haben sich 22 Untersuchungen angeschaut, die sich über unterschiedliche Zeiträume mit dem Zusammenhang aus Behandlungskontinuität und Sterblichkeit beschäftigt hatten. In ihrer Studie, erschienen in der Fachzeitschrift „BMJ Open„, kam heraus, dass „treue Tomaten“ ein geringeres Risiko hatten, vorzeitig zu sterben. Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher in 18 der zugrundeliegenden Studien, was 82 Prozent entspricht. Was Behandlungskontinuität bedeutet und warum sie so wichtig ist, hat Studienleiter Prof. Philip Evans erklärt: „Man spricht dann von Behandlungskontinuität, wenn Arzt und Patient wiederholt aufeinandertreffen und sich dadurch kennenlernen. Das führt einerseits zu einer verbesserten Kommunikation und Patientenzufriedenheit, andererseits ist der Patient eher dazu geneigt, auf seinen Arzt zu hören und auf Krankenhausleistungen zu verzichten.“

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Vor allem zeige die Studie laut Prof. Evans, dass Ärzte auch noch heute aufgrund ihrer Eigenschaft als (Mit-)Mensch wichtige therapeutische Zwecke erfüllen können: „In medizinischen Nachrichten geht es vor allem um neue Technologien und Behandlungsmöglichkeiten. Der menschliche Aspekt bei der Ausübung des Arztberufes kommt dabei viel zu kurz.“ So zeige seine Studie, dass gerade dieser Aspekt „Leben retten kann und priorisiert werden sollte“.

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