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DAK-Studie

11 Krankheiten, vor denen die Deutschen am meisten Angst haben

Angst vor Krankheiten: Junger Mann blickt besorgt ins Leere
Etwa jeder dritte Deutsche hat laut einer Studie Angst vor einer Covid-19-Erkrankung Foto: Getty Images
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FITBOOK Redaktion

13. November 2020, 18:20 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Corona, Herzinfarkt, Alzheimer oder doch Krebs? Eine Studie fand heraus, vor welcher Krankheit sich die Deutschen am meisten fürchten. Bei FITBOOK lesen Sie die Ergebnisse.

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Welche Krankheiten machen den Deutschen am meisten Angst? Das wollte eine Studie der Krankenkasse DAK herausfinden. Zum zehnten Mal untersuchte das Forsa-Institut für die Kasse die Ängste – mit erstaunlichem Ergebnis. Nicht Corona bereitet den Bundesbürgern im Jahr 2020 die größte Sorge.

Am meisten fürchten sich die Menschen im Pandemie-Jahr mit 72 Prozent vor Krebs. Gefolgt von Alzheimer/Demenz und Unfälle mit schweren Verletzungen (beide 55 Prozent) auf den Plätzen zwei/drei.

  1. Krebs (72 Prozent)
  2. Alzheimer/Demenz (55 Prozent)
  3. Unfälle mit schweren Verletzungen (55 Prozent)
  4. Schlaganfall (51 Prozent)
  5. Herzinfarkt (47 Prozent)
  6. Schwere Augenerkrankung (45 Prozent)

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Wie hoch ist die Angst vor Corona?

Die Angst, an Covid-19 zu erkranken, haben 37 Prozent – das ist etwa jeder Dritte. Besonders verbreitet ist diese Angst bei Menschen ab 60 Jahren (47 Prozent). Ebenfalls auffallend: Mit steigendem Bildungsniveau sinkt die Angst vor der Corona-Krankheit. So fürchtet sich mehr als jeder Zweite mit Hauptschulabschluss vor dem Coronavirus, aber nur gut jeder Dritte mit Abitur.

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Insgesamt haben Frauen mit 41 Prozent häufiger Angst vor COVID-19 als Männer (32 Prozent). Am größten ist die Furcht dabei in Nordrhein-Westfalen (41 Prozent), am geringsten in Norddeutschland (33 Prozent).

  1. COVID-19 (37 Prozent)
  2. Psychische Erkrankung (33 Prozent)
  3. Schwere Lungenerkrankung (32 Prozent)
  4. Diabetes (20 Prozent)
  5. Geschlechtskrankheiten (12 Prozent)

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Angst vor Lungenerkrankung durch Corona-Pandemie gestiegen

Vor dem Hintergrund der zweiten Corona-Welle ist die Furcht vor einer schweren Lungenerkrankung deutlich ausgeprägter als in den vergangenen zehn Jahren. Jeder Dritte (32 Prozent) hat aktuell Angst vor einer Lungenkrankheit. 2019 waren es 21 Prozent.

Während die ältere Bevöklerung eher vor Corona Angst hat, sind es besonders die Menschen zwischen 14 und 29 Jahren, die Angst haben, sich mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken (23 Prozent im Vergleich zu sechs Prozent bei den Älteren). Das wiederum scheint wenig überraschend!

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Was tun die Deutschen, um Krankheiten vorzubeugen?

Frauen sind aktiver im Bereich Prävention. So nehmen 73 Prozent der Bundesbürgerinnen Krebs-Vorsorgeuntersuchungen wahr. Bei Männern sind es nur 47 Prozent.

Um Krankheiten vorzubeugen, treiben die Deutschen vor allem regelmäßig Sport (80 Prozent) und achten auf eine ausgewogene Ernährung (78 Prozent). Im Kontext der Corona-Pandemie ist der Anteil der Nichtraucher gestiegen: 74 Prozent der Deutschen rauchen nicht, um die Gesundheit zu schützen. In den vergangenen zehn Jahren waren es im Durchschnitt 67 Prozent.

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Grundsätzlich fühlen sich die Deutschen gesund: Die deutliche Mehrheit (89 Prozent) bewertet ihren Gesundheitszustand als gut (61 Prozent) oder sehr gut (28 Prozent). Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar 94 Prozent.

Für die repräsentative Studie wurden 1003 Bürgerinnen und Bürger zwischen dem 29. und 30. Oktober befragt.

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