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Corona-Alltagstipp

Was hilft, damit Brillengläser trotz Mund-Nasen-Schutz nicht beschlagen?

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FITBOOK Redaktion

14. Januar 2021, 13:49 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Schon früher hatten Brillenträger in den kalten Monaten oft mit beschlagenen Gläsern zu kämpfen. Und nun, da wir häufig einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, begegnet uns das Problem noch deutlich öfter. Der eine oder andere Trick kann das Beschlagen der Brillengläser zumindest ein wenig im Zaum halten.

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Vielerorts in Deutschland – etwa auf Straßen mit relativ Betrieb – muss man auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für Brillenträger eine Herausforderung. Spätestens beim Betreten von Läden verlieren die meisten den Durchblick, da die Brillengläser beschlagen. Aber kann man überhaupt etwas dagegen tun?

Brillengläser beschlagen – warum überhaupt?

Hinter der getrübten Sicht verbirgt sich ein einfaches physikalisches Phänomen: Warme Atemluft entweicht durch die Atemmaske dicht an den Brillengläsern. Die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert an den kälteren Gläsern. Die Kondenstropfen brechen schließlich das Licht und sorgen für die eingeschränkte Sicht.

Gegen die Physik kann man natürlich nicht allzu viel ausrichten. Und doch können Brillenträger das Problem mit ein paar einfachen Kniffen zumindest etwas abmildern.

Tipps, damit Brillengläser trotz Maske weniger beschlagen

Für engen Sitz sorgen

„Die Maske sollte so eng wie möglich anliegen“, erklärt dazu Timm Koedel, Apotheker aus Potsdam. „Insbesondere der obere Teil direkt unter der Brille.“ So ströme weniger Atemluft an die Gläser.

Sein Rat: „Bei selbst gemachten Masken kann man beispielsweise einen biegbaren Metallbügel einnähen, der den Stoff enger an die Haut presst.“ Wie man einen Mund-Nasen-Schutz ganz einfach selbst näht, zeigen die Kolleginnen von STYLEBOOK Ihnen ganz unten in diesem Beitrag mit Video.

Was ansonsten immer helfe: die Brille auf den Mund- und Nasenschutz zu setzen, so dass der Stoff unterhalb des Brillengestells liegt. Dann ströme die warme Atemluft mit etwas mehr Abstand an den Gläsern vorbei.

Pflaster-Trick

Wer wenig eitel ist, kann sich auch mit einem Pflaster helfen. Den Trick lernen Mediziner im OP, wie bereits im November Dr. Daniel Heiferman, Neurochirurg aus Chicago, auf Twitter berichtete.

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Einfach die Maske mit einem Pflaster auf dem Nasenrücken festkleben! Das verhindere nicht nur das Beschlagen der Brillengläser, sondern auch ein Verrutschen des Gestells.

Auch interessant: Braucht man zum Schutz vor Corona eine Schutzbrille?

Gläser mit milder Seife einreiben

Ein Hausmittel für die Brillengläser, das nach Ansicht Koedels ebenfalls hilft, ist milde Flüssigseife ohne Alkohol. Diese sollte in geringer Menge mit einem feinen Tuch auf den Gläsern verteilt werden. Nach kurzer Einwirkzeit werden die Gläser nicht abgespült, sondern nur trockenpoliert. Durch den dünnen Seifenfilm kann sich das Wasser in der Atemluft nicht mehr auf dem Glas absetzen.

Von einem wirklich „klaren“ Durchblick kann man dank des Schmierfilms zwar nicht mehr sprechen. Aber besser ist er auf jeden Fall, als wenn die Gläser völlig benebelt würden.

Auch interessant: Worauf ist beim Mund-Nasen-Schutz für Kinder zu achten?

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Viel Spaß beim Nähen und immer eine klare Sicht!

Themen Coronavirus

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